Danke für die Kommentare! ![]()
MultiGermane: Hast Recht, klingt seltsam. Werd ich nochmal ändern bei Gelegenheit. Und ja, wieder alles mit Handy.
Catriam: Du wärst mal fast ertrunken? Oh Mann. ![]()
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MultiGermane: Hast Recht, klingt seltsam. Werd ich nochmal ändern bei Gelegenheit. Und ja, wieder alles mit Handy.
Catriam: Du wärst mal fast ertrunken? Oh Mann. ![]()
Schöne Story, ich frage mich nur ob 200 Meter wirklich bei Mega einzuordnen sind. Bei mir würde das eher unter Durchschnittsriesin fallen, aber naja
Keine Ahnung, ist mir auch irgendwie egal. Nenn' es wie du willst. ![]()
Teil 2:
"Die Öffentlichkeit wird bald Gespräche fordern. Ich hoffe, Sie haben alles vorbereitet."
Der Mann im schwarzen Anzug beendete das Gespräch und blickte wieder durch das Fenster seines Büros. Irgendwo in weiter Ferne konnte er Anna gerade noch so erkennen, aber im Moment tat sie scheinbar nichts. Zufrieden lehnte er sich zurück und zündete sich eine Zigarette an. Alles hatte bisher wunderbar funktioniert. Er musste nur noch etwas länger warten.
Plötzlich klingelte das Telefon erneut. Er drückte auf die Lautsprechertaste und hörte die Stimme seiner Sekretärin. "Ein Gespräch für Sie. Der Vorsitzende Ihrer Tochterfirma." Der Mann im Anzug schien in keinster Weise angespannt. "Stellen Sie ihn durch." Ein kurzes Rauschen drang durch den Hörer.
"Ich bin's. Ich habe alles verfolgt. Wie sieht es aus?"
"Wie soll es aussehen? Sehen Sie doch mal aus dem Fenster!"
Der Mann am anderen Ende der Leitung klang besorgt. "Sind Sie sicher, dass es das wert ist? Die ganzen Leichen machen das Ganze nicht unbedingt einfach für mich."
"Tun Sie nicht so, als hätten Sie nichts davon gewusst. Freuen Sie sich einfach auf Ihre nächste Gehaltsabrechnung."
"Wenn Sie meinen. Ich werde mich jetzt um die Leiharbeiter kümmern, wir brauchen eine Menge."
"Das ist korrekt. Ich vertraue Ihnen voll und ganz."
---
Anna blickte beinahe ängstlich zu den Hubschraubern, die nun schon bedrohlich nah waren. Ihr Plan war zwar stumpf, würde im Zweifelsfall aber funktionieren. Sie wartete einige Sekunden. Als die Piloten ihre Maschinen ein paar hundert Meter vor ihr in Formation brachten, rannte Anna los. Es war riskant, aber anders konnte sie nicht gewinnen. Ihr tonnenschwerer Körper setzte sich gemächlich in Bewegung und ließ die Erde beben. Ihre nackten [lexicon='Füße',''][/lexicon] krachten mit noch mehr Kraft auf die Straßen und ließen Autos sowie Menschen wie kleine Steinchen durch die Gegend fliegen. Der Luftzug ihrer mächtigen Schenkel war beinahe stark genug um kleine Windstöße zu erzeugen, sodass die Bäume am Straßenrand ordentlich durchgeschüttelt wurden - sofern sie nicht von Anna aus Versehen zertrampelt wurden. Mit jedem Schritt nach vorne wurde die ohnehin schon wahnsinnige Geschwindigkeit noch erhöht. Alles was sie jetzt berührte würde einfach zerfetzt werden, und genau das plante sie mit den Helikoptern. Sie fing an zu schreien und sah dabei zu, wie ihre winzigen Feinde immer näher kamen. Anna fiel auf, dass keiner der Piloten auch nur Anstalten machte, auf sie zu feuern. Die Helikopter standen einfach in der Luft, als hätten sie keine feindlichen Absichten. Aber ihr war das jetzt egal, mit einem letzten Schritt erreichte sie die Kriegsgeräte, die sich nun auf Höhe ihrer wabbelnden Brüste befanden. Die Flieger hatten keine Chance und prallten mit voller Wucht gegen das fleischige Hindernis. Die Hubschrauber explodierten mit einem lauten Knall und rissen ein klaffendes Loch in Annas Top. Die Metallteile segelten mitsamt ihrer toten Piloten zu Boden und zerschellten auf der Straße. Schwer atmend blickte Anna hinab zu ihren Füßen. So viel Anstrengung war sie gar nicht gewöhnt, aber sie hatte es geschafft. Atemlos stand sie einige Sekunden wie ein Monument zwischen den zerstörten Häuserreihen, bevor sie sich gemächlich hinkniete.
Ein unangenehmes Grollen zog durch die Nachbarschaft. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hatte Hunger.
Anna sah sich einen Moment um, bis sie ein paar Meter neben sich ein Altersheim entdeckte. "Mann, ist das anstrengend. Erst Hochleistungssport, und jetzt muss ich meinen Abendsnack auch noch selbst suchen. Ist das ätzend", seufzte die Gigantin. In der Stadt waren kaum noch Geräusche zu vernehmen. Entweder verhielt sich jeder wirklich ruhig oder es war einfach niemand mehr da. So oder so, Anna brauchte jetzt was zu mampfen. Behutsam griff sie mit ihren Händen unter das Giebeldach des zweistöckigen Seniorenheims. Aber irgendwie funktionierte ihr Vorhaben nicht so, wie sie es immer in irgendwelchen Monsterfilmen gesehen hatte. Anstatt das Dach sauber von den Grundmauern zu entfernen, zerbröselte es einfach zwischen ihren Fingern und ließ einen Regen aus schweren Steinen entstehen, der die Hälfte der alten Menschen im zweiten Stock direkt zermatschte. "Oh, ups. Sorry, Leute." Anna kicherte hämisch und fing nun an, mit ihren Fingerspitzen in den Trümmern zu wühlen. Sie wurde direkt fündig und zog zwei kreischende Frauen mit Daumen und Zeigefinger aus der Ruine. Anna fiel sofort die weiße Kleidung auf, die die beiden sehr jungen Damen trugen. "Oooh. Ihr seid wohl die Schwestern hier, oder?" Die winzigen Frauen hörten nichts und antworteten nicht. Sie waren zu sehr damit beschäftigt, sich die Seele aus dem Leib zu schreien und schlugen mit ihren kleinen Fäusten verzweifelt auf Annas Fingernägel. "Keine Angst. Glaube, das geht ganz fix. Uuund rein mit euch!" Mit einer ruckartigen Bewegung hob Anna die Köstlichkeiten zu ihrem riesigen Schlund empor und ließ sie auf ihre warme, feuchte Zunge fallen. Es kitzelte ein wenig, wie die beiden Krankenschwestern da so rumzappelten. Als Anna ihren Mund schloss, konnte sie immer noch das Kreischen vernehmen, welches sie jetzt aber mehr durch ihre Knochen als ihre Ohren hörte. Menschen zu essen war nichts Neues für sie. Das wohlige Gefühl zerplatzender Körper auf ihrer Zunge war etwas Angenehmes. Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] fing an, die beiden Frauen mit ihrer Zunge hin und her zu rollen. Noch biss sie nicht zu. Wie es sich wohl anfühlen musste, von einer riesigen Zunge über ein paar extrem scharfe Zähne geschoben zu werden? Anna hielt es nicht mehr aus. Wenn die beiden Mädels nicht schon durch den erhöhten Speichelfluss erstickt waren, starben sie spätestens jetzt. Die Gewaltige platzierte die beiden zwischen ihren Backenzähnen (die übrigens so breit waren, dass man darauf hätte schlafen können) und biss kraftvoll zu. Die schwachen menschlichen Knochen gaben dem übermäßigen Druck nach und wurden mit einem grauenhaften Knacken zwischen ihren schneeweißen Zähnen zu Mus zerquetscht. Ein salziger Geschmack breitete sich in Annas Mund aus, und sie musste ein wenig grinsen. "Lecker!", rief sie grinsend und schluckte die nicht mehr identifizierbaren Überreste hinunter. Sie leckte sich die Lippen wie in einer schlechten Werbung für Schokolade, und sofort versenkte sie ihre Hand wieder in dem Altersheim.
---
"Gute Arbeit. Das sollte uns noch ein paar Stunden Zeit verschaffen. Ich werde alles Weitere in die Wege leiten. Lassen Sie sie noch ein wenig spielen, dann können Sie das Riesenvieh gerne umbringen. Mir ist es egal, was Sie mit ihr machen."
Der Mann im Anzug geleitete seinen Gast nach draußen und zündete die nächste Zigarette an. Er sah auf die Uhr. Sein Meeting mit den anderen Chefs der großen Rüstungskonzerne stand gleich an. Es war einfach zu gut um wahr zu sein. Sein vor kurzem aufgekauftes Bauunternehmen stand kurz davor, ein Milliardengeschäft abzuschließen. Dank seines Einflusses bei der Regierung würde es leicht werden, den Auftrag zu bekommen. Grinsend drückte er die Zigarette aus und verschwand wieder im Bürogebäude.
---
Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zog weiter durch die scheinbar leergefegten Straßen. Achtlos krachten ihre fast zwei Meter hohen Zehen durch so ziemlich jede Hauswand dieses Stadtteils. Auf einmal sah sie etwas, das ihre Aufmerksamkeit erregte. Drei, vier Kilometer vor ihr sah sie eine Straßenbahn. Was für ein Glück! Mit donnerndem Stampfen, dem Ausbruch eines Vulkans gleich, bewegte sie sich genau auf das Gefährt zu. Anna stemmte die Hände in die Hüften und blickte wie eine erzürnte Göttin auf die Bahn hinab. Der Fahrer gab Vollgas, doch es war vergebens. Ohne jegliche Anstrengung hob Anna einen ihrer Riesenfüße und setzte ihn genau vor der Straßenbahn auf den Schienen ab, die trotz Notbremse mit einiger Geschwindigkeit in die Seite von Annas [lexicon='Fuß',''][/lexicon] krachte. Der Fahrer konnte sich fast noch glücklich schätzen, dass er sofort tot war. Die Gigantin bückte sich und griff den dreiteiligen Zug mit beiden Händen. Sie ignorierte die wild umher tanzenden Funken, die aus den zerrissenen Kabeln sprühten und blickte mit ihren hübschen Augen durch die kleinen Fensterscheiben. Anna war es langsam leid, dass immer alle schrien. "Haltet doch mal die Fresse!" donnerte sie. "Hab ich echt keinen Bock drauf. Immer dieses Rumgejammer." Zu ihrer Überraschung hielt tatsächlich jeder die Fresse. Sie erhob sich zu ihrer vollen Größe, die Bahn immer noch fest in ihren Pranken haltend.
Die Menschen wussten gar nicht, welche Grausamkeit jetzt auf sie wartete. Aus 150 Meter Höhe konnte man echt weit sehen, hatte einen genauen Überblick über alles, was da so auf dem Boden wuselte. Anna stoppte vor einer Brücke, die über den Rhein führte. Sie kicherte mädchenhaft und senkte die Bahn langsam in Richtung Wasser hinab.
Ich war mal auf einem Festival, da ist mir was Ähnliches passiert. Ich hab mir grade eine Band angeguckt und genau vor mir stand ein echt hübsches Mädel in Flip-Flops. Natürlich hab ich ab und an hingesehen, aber neben mir war ein Typ, der einfach die ganze Zeit permanent auf ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] gestarrt hat. Da ich auch nicht ganz nüchtern war, bin ich zu ihm rüber und meinte "Alter, du glotzt zu offensichtlich, haha". Er wurde nur total rot und stammelte irgendwas, ich meinte dann nur noch "keine Sorge, mir gehts genauso." Wir haben ein Grinsen ausgetauscht, ich hab ihn dann allerdings nicht mehr gesehen.
Danke für eure netten Kommentare und Bewertungen, freut mich sehr. ![]()
Ich fahre täglich sehr viel Bahn, deswegen hab ich's aufm Handy getippt. Das geht schon.
Heyhey!
Nach über drei Jahren hier mal wieder etwas von mir. Die Story ist etwa 6 Seiten lang, aber bei genügend Interesse werde ich diesmal versuchen, eine echte Fortsetzung zu schreiben. Falls ihr irgendwelche Formfehler oder so findet, könnt ihr sie behalten. Auf'm Handy tippen ist eben für'n A.... ![]()
Aber nun mal viel Spaß, hoffe euch gefällt's!
Mega Anna
von Ruffy
Dezember 2013
Anna stampfte unbekümmert durch die Stadt. Jeder ihrer Schritte ließ die Erde unter ihren gigantischen Füßen erzittern. Es kümmerte sie nicht, wer oder was da gerade unter ihren Sohlen zerquetscht wurde. Ein normaler Mensch war nun nicht mal mehr höher als ihr großer Zeh, und manch einer konnte so eben noch den hellblauen Nagellack ausmachen, den sie stets auf ihren Fußnägeln trug. Die junge Riesenfrau gähnte herzhaft. Ihre müden Augen starrten hinab auf die leeren Straßen, die sich wie eine Karte vor ihr ausbreiteten. Jede ihrer Bewegungen war ein Genuss, wie sie ihn nie zuvor erfahren hatte. Denn jede Bewegung zerstörte etwas Wertvolles. Noch nie besaß sie ein so inniges Gefühl von Zufriedenheit. Nichts und niemand konnte ihr jetzt noch Vorschriften machen. Sie war eine richtige [lexicon='Riesin',''][/lexicon]. Obwohl sie den Gedanken ursprünglich nur ganz witzig fand, entpuppte sich die Realität als etwas, das man nicht mit Worten beschreiben konnte. Autos, nicht länger als ihr großer Zeh, wurden einfach im Vorbeigehen widerstandlos zu Stahlscheiben gepresst. Unbewusst dachte sie immer an Alufolie, die sich genauso leicht zerquetschen ließ. Unfassbar. Erst gestern saß sie noch in einem dieser scheinbar unnachgiebigen Metallgefährte, doch heute hätte nicht mal mehr ihr kleiner Zeh auf dem Beifahrersitz Platz nehmen können. Und ihr kleiner Zeh war bei Weitem ihr kleinstes Körperteil.
Ihre massigen Beine, umschlungen von einer zu eng anliegenden Leggins, bahnten sich mit Leichtigkeit einen Weg durch den Dschungel aus Hochhäusern. Aber das war auch nicht schwer, wenn man mehrere Tausend Tonnen wog. Anna war nie sonderlich sportlich gewesen, und viele Menschen hätten sie wohl als etwas zu dick bezeichnet, aber das spielte keine Rolle mehr für sie. Beinahe lustlos schaute sie ihren Füßen dabei zu, wie sie den größten Schaden anrichteten, den Deutschland je gesehen hatte. Fluten, Unwetter, Zugunglücke, Brände. Alles Kleinigkeiten im Vergleich zu den zwei kolossalen Wolkenkratzerbeinen, die unaufhaltsam Bürogebäude und so ziemlich alles andere dem Erdboden gleich machten.
Ab und zu entdeckte sie ein paar Menschen, die sich bei ihrer Flucht ungeschickt angestellt hatten und, aus welchem Grund auch immer, meist regungslos zu ihr heraufblickten. Anna konnte ihre Todesangst förmlich riechen. Mit ungekannter Grausamkeit trat sie diese Leute achtlos platt und ging weiter, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass sie gerade einen Menschen getötet hatte. Sie hielt nicht einmal an, obwohl sie die Personen zu ihren nackten Füßen sehr wohl erkennen konnte. Es war ihr schlicht egal.
Die Gigantin legte eine Pause ein. Genau vor ihr befand sich ein Fußballfeld. Sie drehte sich ungeschickt um und ließ ihren gewaltigen Hintern mit einem krachenden Erdbeben auf dem Platz landen. Sie streckte ihre Beine aus und räkelte sich. Ihre Fußsohlen, fast so hoch wie ein 7-stöckiges Gebäude, ragten vor einer Schule hoch in die Luft. Das Fleisch ihrer Oberschenkel, ehrfurchtgebietend wie ein Kreuzfahrtschiff, schob sich langsam über die Asche des Spielfeldes, während sie sich umschaute. Sie blickte zu ihren wirklich hübsch lackierten Zehen und drückte ihre Ferse plötzlich kraftvoll in das Dach der Schule, welches sofort unter dem Druck nachgab. Trümmer und Dreck rutschten ihren Spann hinab und fielen seitlich ihrer Knöchel zu Boden.
"Was mach' ich denn jetzt?", sagte sie mit säuselnder Stimme. "Zeit für etwas Spaß."
---
Klickklick.
Klick.
Gelangweilt surfte Anna im Internet. Ihr Laptop ruhte auf ihrem prallen Bauch, welchen sie sich gerade mit ein paar Waffeln vollgeschlagen hatte. Klick. Sie schaute auf ihrer persönlichen Ask.FM-Seite vorbei. Nicht viel Neues. Sie wollte gerade den Browser schließen und endlich mal aus dem Bett kommen, bis ihr eine Frage besonders ins Auge fiel.
"Was würdest du tun, wenn du 200 Meter groß wärst?"
Sie dachte kurz nach. Sie würde wohl eine Menge Dinge tun, wenn sie so riesig wäre. Sie malte sich in Gedanken aus, wie winzig kleine Menschen vor ihren breiten Füßen davonliefen und in ihre Häuser flüchteten. Unwillkürlich stand sie auf und stampfte barfuß durch ihre Studentenwohnung, beinahe wie ein wild gewordenes Biest das nach Opfern suchte. Es fühlte sich eigentlich ziemlich gut an! Sie ließ sich wieder auf ihr Bett fallen, welches ein ungesund klingendes Knarzen von sich gab. "Hmpf", dachte sie. "Wenn so etwas doch nur in Echt möglich wäre".
Sie schnappte sich wieder ihren Laptop, ihre Finger huschten über die klapprige Billigtastatur und formten eine Antwort auf die für sie doch sehr aufregende Frage.
---
Die Gigantin stand wieder auf. Ihr mega-Hintern erhob sich langsam und ließ ungezählte Mengen an Asche und kleinen Steinen auf die Häuser neben dem Bolzplatz regnen. Zumindest auf die, die noch übrig waren. Die Tore des Spielfeldes waren auch wirklich zu nichts mehr zu gebrauchen. Zufrieden wollte sie gerade ihren rechten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf ein Mehrfamilienhaus krachen lassen, bis sie etwas unterbrach und von ihrem Vorhaben abhielt.
Sirenen. Sirenen und das unverwechselbare Geräusch von Helikoptern. Jetzt wurde es ernst für die [lexicon='Riesin',''][/lexicon].
...oder?
Anna warf einen Blick hinter sich. Viel sehen konnte sie allerdings nicht; sie schaute direkt in die heiße Sommersonne. Die brütende Hitze machte das Gefühl in ihrer eng anliegenden Kleidung nicht unbedingt besser. Aber irgendwie traute sie sich nicht so wirklich, sich komplett auszuziehen. Sie hatte nie etwas gegen ihre [lexicon='Füße',''][/lexicon] gehabt oder Scham empfunden, wenn sie jemand sehen konnte, also entschloss sie, dass wenigstens ihre süßen [lexicon='Füße',''][/lexicon] nackt sein durften. War im Sommer ja normal - und fühlte sich so gut an! Beinahe zärtlich zertrampelte Anna die Nachbarschaft. Sie wollte kein Gefühl, keinen Sinneseindruck verpassen. Aber jetzt, jetzt drohte eine Katastrophe. Sie überlegte scharf. Einfach platt machen oder verhandeln? Foltern oder so tun, als würde sie sich ergeben? Zu spät. Die, wie Anna jetzt bemerkte, Kampfhelikopter schossen ohne Vorwarnung Raketen in Richtung ihres hübschen Gesichts. Schützend hielt sie sich eine Hand vor die Nase und fuchtelte mit der anderen wild in der Luft herum. Auch wenn die Schützen nicht gerade gut waren, schafften sie es immerhin, eine der Raketen genau in Annas Handfläche zu schießen, die sofort anfing zu bluten. Anna schrie laut auf und wurde auf einmal richtig sauer. Was erlaubten die sich? Keinen Respekt, oder was? Sie stampfte mit ihrem rechten [lexicon='Fuß',''][/lexicon] laut auf und brüllte wie eine Furie. Sie hob ihre Arme in die Luft und zerklatschte die fliegenden Panzer wie nervige Mücken im Wohnzimmer, einen nach dem anderen. Als keiner mehr übrig war, betrachtete sie die Wunde an ihrer Hand. Sie war doch verletzbarer als sie dachte, und es tat verdammt weh. Aber nun würden sie wohl noch größere Geschütze auffahren, so etwas würde die Bundeswehr nicht einfach so durchgehen lassen. Weiter darüber sinnierend stieg sie tiefer in die Eingeweide der Stadt, während das Blut von ihrer Wunde literweise auf die kaputten Straßen tropfte. Die ebenfalls angerückten Polizeiwagen bemerkte Anna gar nicht mehr - sehr zur Erleichterung der Beamten.
---
"Ich würde einfach alles platt machen. Wann bekommt man schon mal so viel Macht? ;)"
Anna postete die Antwort auf ihrer Seite und schaffte es endlich, sich aufzuraffen. Sie zog eine schwarze Leggins an und kombinierte sie mit ihrem kurzen, ebenfalls schwarzen Stoffrock und einem unauffälligen hellblauen Top, passend zu ihrem Nagellack. Gerade, als sie ihre Balkontür öffnen wollte um etwas Luft zu schnappen, hörte sie das vertraute "Ping!" ihres Mail-Postfachs. Wer kann da schon widerstehen? Anna lief wieder herüber zu ihrem Computer und sah, dass sie bereits eine Antwort erhalten hatte.
"Interesse, es wirklich mal auszuprobieren?"
Verwundert starrte sie auf den Bildschirm. Was hat der Typ da geschrieben? Ausprobieren? Als wenn das möglich wäre. Sie antwortete mit einem knappen, eher sarkastisch gemeinten "klar, immer!" und schaltete den Laptop endlich aus. Sie verwarf die Idee mit dem Balkon, schnappte sich ihre Autoschlüssel und holte ein paar Sandalen aus dem Schuhschrank. Heute war es extrem warm. An ihrem Auto angekommen zog sie die Schuhe zum fahren direkt wieder aus und stieg ein, bis ihr auf einmal übel wurde. Sie konnte gerade eben noch einen seltsamen Mann in einem edlen, schwarzen Anzug erkennen. Er trug einen Aktenkoffer bei sich und lächelte sie durch ihre Windschutzscheibe an. Dann wurde sie ohnmächtig.
Als sie wenig später wieder aufwachte, konnte sie ihren Augen nicht trauen. Was war passiert?
---
Die Erde bebte erneut. Die Titanin bahnte sich einen zerstörerischen Weg durch die Innenstadt. Vor ihr befand sich eine gewaltige Menschentraube, die sie genüsslich mit ihren Füßen durch die Straßen trieb. So viel Kraft machte einen wirklich verrückt, dachte Anna. Ein ums andere Mal erwischte sie sich sogar dabei, wie ihre Hände geistesabwesend an den Fassaden höherer Gebäude entlang strichen und die Wände wie hauchdünnes Zuckerglas eindrückten. Schreie begleiteten jede ihrer Aktionen. Aber nicht irgendwelche Schreie. Es waren Schreie des absoluten Terrors. Viele der winzigen Frauen kreischten wie Banshees um ihr Leben, während sie vor den mannshohen Zehen flüchteten.
Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] hielt an. Genau neben ihr befand sich der lokale Zoo. Mit bloßem Auge konnte sie das Außengehege der Tiger erkennen, die teilnahmslos im Kreis liefen. Anna hatte schon immer eine Schwäche für Tiere, und in den Zoo ging sie nie, weil ihr die Gefangenen leid taten. Ihr kam eine diabolische Idee. Etwa zwei Meter entfernt (nach ihren Maßstäben) sah sie einen Linienbus, der versuchte, es auch nur irgendwie durch die Trümmer zu schaffen. Kurzerhand sprang Anna Richtung Bus und ließ ihre Riesenfüße mit einem lauten Knall genau vor dem Bus aufkommen. Der Fahrer bremste stark ab und sah nur noch zehn unfassbar große Zehen vor sich, bis er merkte, wie er und sämtliche Passagiere in die Luft gehoben wurden. Jeder im Bus begann zu schreien und versuchte, sich irgendwo festzuhalten, aber es spielte keine Rolle. Der Boden entfernte sich in weniger als einer Sekunde so dermaßen schnell, dass fast allen schlecht wurde. Niemand konnte sich auch nur ansatzweise festhalten. Anna blickte durch die Scheiben des Gefährts in ihrer Hand und lächelte. Sie strich ihr langes braunes Haar hinter die Ohren und stampfte wortlos hinüber zu den Tigern. Keiner wusste was sie vorhatte, aber allgemeines Weinen und Jammern schien erstmal eine gute Idee zu sein. Sehen konnte sowieso kaum jemand etwas, Anna hatte ihre Hand fest um den Bus geschlossen.
Die Fahrgäste bemerkten auf einmal, dass es wieder abwärts ging, und manch einer atmete schon auf. Aber als sich die riesige Hand aus ihrem Sichtfeld entfernte, packte viele ein noch größerer Horror. Draußen, genau vor den Türen, hockten drei ausgewachsene Tiger. Eine extrem laute Frauenstimme aus der Luft rief "Endstation! Alle aussteigen, bitte! Wer nicht aussteigt, stirbt einen noch grauenvolleren Tod~~!" Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] klang beinahe fröhlich, und genau das war sie auch.
Zögerlich stiegen die ersten Leute aus dem Bus. Die Tiger verharrten zunächst regungslos und warteten ab. Aber Anna reichten schon die 10 Leute, die den Bus bereits verlassen hatten. Sie krallte sich wieder das demolierte Vehikel und zerdrückte es wie eine Cola-Dose in ihrer rechten Faust. Desinteressiert schmiss sie das Wrack einfach hinter sich in ein Haus, welches donnernd einstürzte. Belustigt senkte sie ihr Gesicht so weit herab, dass ihre Nase fast die Wiese berührte, die im Gehege wuchs. "So", sagte sie, "jetzt wisst ihr mal wie das ist, wenn man den ganzen Tag in einem Käfig sitzt und angegafft wird." Sie kicherte laut während die ersten Leute von den Raubkatzen zerfetzt wurden. "Warum schreit ihr denn? Tut's weh?" Sie konnte sich inzwischen kaum mehr halten vor Lachen. Die letzten drei Überlebenden blickten abwechselnd in Annas Mund (in den sie alle locker reingepasst hätten) und zu den Leichen, die von den Tigern bereits übel zugerichtet wurden. Keiner von ihnen fühlte sich jemals so gedemütigt, so zur Schau gestellt. Es war so, als würde der Sensenmann noch einen wirklich guten Witz auf ihre Kosten machen, bevor er sie abholte. Als Anna nach kurzer Zeit sah, dass nur noch einer der Busreisenden lebte, stand sie grinsend auf und überließ ihn seinem Schicksal. Zufrieden tanzte sienüber die Straßen neben dem Zoo, nicht darauf achtend, wie viele Autos sie dabei zermalmte. Alufolie eben, wen interessiert's?
Immer wieder betrachtete sie beim Laufen jedoch die Verletzung an ihrer Handfläche, die sie beim Spielen mit den Tigern komplett vergessen hatte. Inzwischen sah das Ganze auch echt widerlich aus. Getrocknetes Blut und Hautfetzen klebten überall an ihren Fingern. Überraschend gleichgültig ließ sie ihre Hand aber wieder sinken und machte sich auf die Suche nach ihrem nächsten Abenteuer, und das sollte sie auch bald finden. Während sie gerade ein paar Bäume mit ihren Fingern entwurzelte und einfach durch die Gegend warf, hörte sie es wieder: Sirenen und irgendetwas Fliegendes. Ihre Wunde schien plötzlich noch mehr zu schmerzen als vorher, als sie an eine erneute Konfrontation mit den kleinen Streitkräften dachte. Obwohl sie so kolossal war, wusste sie, dass sie ohne irgendeinen Plan keine Chance gegen diese niederen Würmer hatte. Ein paar Kilometer vor sich sah sie, wie eine ganze Armada von Hubschraubern ganz schön Staub aufwirbelte. Sie brauchte eine Idee. Und zwar schnell...
Ich habe 'nen Master in Englisch, was bietest du denn die Stunde? [zwink]
Die Story gefällt mir auch sehr gut, weiter so! [thumbleft]
Ich finde die Story auch cool. Geschrumpfte Leute sind zwar nicht so mein Ding, aber ich find's trotzdem interessant. Das Szenario ist echt mal unverbraucht und die Charaktere sind meistens sehr realistisch beschrieben (auch wenn Oktavia fast schon zu oft weint).
Noch 1, 2 Verbesserungsvorschläge am Rande:
Du benutzt bestimmt 50 mal das Wort "riesig" oder den Satz "...die für ihn riesige XY". Gibt doch da mehr als genug Synonyme.
Gleiches gilt für das Wort "Hexe", aber das finde ich nicht so schlimm. Ansonsten "wackeln" viele Brüste in deiner Story, das könnte man vielleicht auch noch besser verpacken. Ah, und ich weiß nie wirklich, wie groß Johannes jetzt sein soll. Kann sein, dass ich das verpeilt habe, aber ich habe beim Lesen so das Gefühl bekommen, dass das stark schwankt.
Uuuund vielleicht besser Korrektur lesen. [zwink]
Bitte nicht übelnehmen, sind nur so meine 2 Cent.
Hey, Ruffy dude wann geht die Geschichte weiter ?
Hey. Eher gar nicht mehr, sorry. ![]()
Man lernt echt nie aus...
Dank Ruffy habe ich heute gelernt, wie die mehrzahl von semikolon heißt
Stets zu Diensten. ![]()
Hey Taran, alles fit bei dir?
Nur kurz zum Thema Necrobumping: Habe grade noch mal eine alte Diskussion von uns beiden rausgesucht, wo wir das "Problem" schon mal diskutiert haben:
Guckstu hier. Verzeih meine Ausdrucksweise in dem Thread, aber ist auch schon was her.
Es geht auch nicht darum, dass das jetzt gerade hier in meinem Thread passiert (die Geschichte ist eh panne), sondern generell.
Deine "Göttin" Nina tut genau das wovon ich,wenn's um Rampage geht,träume und hat meiner Meinung nach eine sehr glaubwürdige Psyche
-> Macht kurrupiert das heißt absolute Macht...
Hm, glaubwürdig? Finde ich irgendwie gar nicht. Die Beschreibungen sind doch sooo undetailliert. Und die; ständigen; Semikola; was hab ich mir; dabei gedacht. Aber wenn's dir trotzdem gefällt, sag ich natürlich nix. ![]()
Nur der Neugier halber und weil Necrobumping: Kannst du etwas ins Detail gehen?
Würde mich auch interessieren.
Find die echt lahm, und schlecht geschrieben noch dazu.
Ich finde die Geschichte sehr gelungen die äußere Form ist sehr ungewöhnlich,und zunächst ein bisschen nervig aber damit das Ende quasi quer durch die Geschichte zu ziehen ist eine tolle Idee.
Selbiges gilt für die Socke,obwohl ich meine Socken auf ähnliche Weise "vortrockne" ist mir nie etwas derartiges in den Sinn gekommen...
Auch hier vielen Dank für das Lob. Freu mich echt über jeden Kommentar, auch wenn die Story schon ein paar Jahre alt ist.
Was meinst du mit "vortrocknen"? ![]()
Ziemlich gute Gescghichte wie ich finde.
Zwar hätte ich rot und blau umgekehrt gewählt aber sonst habe ich keinen Kritikpunkt.
Danke! ![]()
Weiß selbst gar nicht mehr, worum es in der Geschichte geht. [cyclops]
Dann kannst du ja gleich weiter schreiben.![]()
Die Geschichte hat echt potenzial und macht einfach Lust auf mehr.Gruß Hydralisk
Prinzipiell gerne, aber das ist fast 6 Jahre her. Da hatte ich noch Zeit und Lust, solchen Kram jeden Tag zu schreiben. Bin inzwischen mit Uni durch und habe einen festen Job, da seh ich das ehrlich gesagt nicht mehr ein, meine knappe Freizeit für sowas zu opfern. Bitte nicht übelnehmen. Früher hätte ich das sicher anders gesehen, vielleicht poste ich die Tage mal ein PDF mit der Ruffy-Komplettausgabe, bzw. allem Zeug, das ich mal geschrieben habe.
Klar gibt es viele, die hier auch mal eine Story beisteuern, aber die meisten Leute saugen sich den Kram ja nur ohne ein Wort zu posten. Das ist mir der Aufwand dann irgendwie nicht wert. Daher nochmal danke an alle, die trotzdem was schreiben und kommentieren! ![]()
Ah, und vielen Dank, IronMan. Das freut mich natürlich! ![]()
Danke für die netten Kommentare, ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr dran erinnern, wann und wieso ich die Story geschrieben habe, ich les die jetzt erstmal selbst nochmal! ![]()
Kein schlechter Anfang und nettes Szenario. Allerdings könntest du die Größenverhältnisse noch besser beschreiben. Man kann sich zwar gut vorstellen was passiert, aber mit ein paar mehr Details würde das ganze "intensiver" rüberkommen, denke ich.
Ich schreibe aber hauptsächlich, weil das hier die erste Story seit langem ist, die man tatsächlich lesen kann. Zwar sind noch massig grammatikalische Fehler drin, aber das ist zu verkraften. Nicht wie bei vielen anderen "Machwerken", die mich an der Bildung des Autors zweifeln lassen.
Danke!
Du hättest auch einfach zu den entsprechenden Threads bei Giantesscity linken können, die noch mehr Bilder und Szenarios beinhalten.
Gibt dort noch viel mehr.
Du hast warscheinlich die alte adresse nimm die hier dann müsste es gehen
alterhub.dyndns.org:411
Die Adresse funktioniert, habe mich gerade mal auf dem Hub umgesehen. Für mich hatte da aber niemand was Interessantes auf der Festplatte. Vielleicht habe ich auch nur eine schlechte Zeit erwischt.
natürlich nur den Unterkörper
Na ja. In vielen Videos sieht man auch die Gesichter der Models, zumal sie auch sprechen.