Beiträge von Fidel2323

    juhu, ein kommentar^^
    und sogar ein positiver :P
    Ich werd heut abend weiter schreiben, wahrscheinlich werd ich nicht so weit bis zum upload kommen und dann kommt das wochenende... das is bei mir immer etwas voll X(
    Obwohl... heut ist freitag... open end zum schreiben... mal gucken, ob ich heute abend nich doch noch was zum upload kriege...

    PS: ein einfaches: "mir gefällts" oder "mir gefällts nich" reicht mir schon ;( deshalb ein kleines dankeschön^^
    knallt hier ruhig kommentare rein, ich hab ja sonst keinen lohn :P

    next part:


    „Die Realität? Wie soll das möglich sein?“ fragte Melissa zweifelnd und zugleich doch fasziniert.
    „Das würdest du nicht verstehen. Ist aber auch egal. Ich brauche Loyale Gefolgsleute. Ich könnte sie mir natürlich selber erschaffen, doch das wäre doch etwas zu einfach, findest du nicht auch?“
    Melissa nickte.
    „Also?“
    Die Krankenschwester verstand nicht und ihr Gegenüber seufzte laut hörbar.
    „Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder du folgst mir und tust uneingeschränkt was ich dir sage, oder du verschwindest. Aber nicht so wie die anderen Menschen, die bereits verschwunden sind. Ich würde mir für dich etwas…“
    Sie unterbrach sich um Melissa einen verführerischen Blick zu zuwerfen, wie eine Liebhaberin.
    „…interessanteres überlegen.“
    Nun hatte Melissa verstanden. Sofort fiel sie auf ihre Knie.
    Si wusste nicht, wie sie sich verhalten sollte. Es konnte aber nicht schaden, so unterwürfig wie möglich zu sein und so tat sie das Demütigendste, das ihr in den Sinn kam:
    Sie küsste die [lexicon='Füße',''][/lexicon] ihrer neuen Herrscherin.
    „Hmmm… du lernst schnell. Ich sollte dich zu meiner Hohepriesterin machen, wenn ich erst zu einer Göttin geworden bin.“
    Sie dachte noch mal kurz über ihren Satz nach.
    „Nein. Nicht zu einer Göttin. Zu DER Göttin.“
    Sie lachte laut auf und Melissa begann damit, die zarte Oberfläche des linken Fußes ihrer Göttin zu lecken.

    Connor hatte kurz das Bewusstsein verloren und als er langsam wieder zu sich kam, vernahm er einen merkwürdigen Geruch. Es roch nach schwitzigen Hängen und Nagellack und Creme…
    Als er seine Augen öffnete, wusste er warum.
    Er war in einer Hand.
    In einer riesigen Hand.
    Sein Herz setzte für einen Moment aus, als sein Verstand begriff, was das für ihn bedeutete.
    Er war so gut wie tot. Sein leben war vorbei.
    Sein Schluchzen war kaum zu verstehen, doch für ihn war es allpräsent.
    „Es ist nicht sehr nett, sich in dem Kleiderschrank einer Dame zu verstecken.“
    Ihr Gesicht nahm Connors gesamtes Blickfeld ein. Sie war nun seine Welt, seine Umgebung. Er wusste nicht, dass diese Einschätzung seiner Situation schon bald wörtlich zu nehmen war.

    Imogen konnte sich ein Kichern nicht verkneifen. Sie war auf ihr Zimmer gegangen, um mit einem kleinen Mann zu spielen und nun hatte sie zwei. Das Glück war ihr mehr als hold.
    Sie lag so gut wie nackt auf ihrem Bett, nur noch ihre Kniestrümpfe bedeckten einen Teil ihres Körpers. Es erregte sie, nackt zu sein. Die kühle Luft, die ihre Haut berührte, die Freiheit der Kleiderlosigkeit.
    In ihren Händen hatte sie jeweils einen Zwerg, doch was sollte sie mit wem anstellen?
    Sie überlegte kurz.
    In der linken Hand war der kleine Polizist und in ihrer Rechten der Spanner. Der Polizist hatte sich bisher ganzgut benommen, doch der Spanner war in ihr Zimmer eingebrochen.
    Imogen grinste. Ihre Entscheidung war getroffen.
    Sie setzte den Minibullen auf ihren Bauch ab und befahl ihm sich nicht von dort wegzubewegen.
    Connor hingegen befahl sie, sich auszuziehen.
    Er weigerte sich.
    Imogen machte sich nicht Mühe ihren Befehl zu wiederholen oder ihm zu drohen. Sie griff nach ihrer Nagelschere, die auf ihrem Nachttisch lag und setzte sie an einem Hosenbein ihres Sklaven an. Mit drei fixen Schnitten, hatte sie seine Kleidung von unten bis oben aufgeschnitten und sie fiel ab wie die Schale einer Erdnuss, auf die zuviel Druck ausgeübt wurde.
    Er begann zu zittern, was Imogen amüsiert.
    „Sieh gut hin, mein kleiner Polizist. Das passiert mit Menschen die mich ärgern…“
    Ihre Hand umfasste fest den nur zwanzig Zentimeter großen Connor, drückte ihn fest und brachte ihn zum Schreien. Der Griff um seinen Körper wurde fester und fester, bis er kaum noch atmen konnte und seine Schreie erstickten.
    Doch das war nur die Vorbereitung. Connor war nun erschöpft und Imogen hatte keinerlei Gegenwehr von ihm zu erwarten.
    „Zwanzig Zentimeter sind schon ne knifflige Größe, aber die Belohnung ist es Wert.“ Erzählte sie, ungeachtet ob ihr anderer Winzling zuhörte oder nicht.
    Sie hob die Faust in der Connor steckte hoch zu ihrem Gesicht und leckte sich ausgiebig über ihre Lippen.
    „Die Lippen sollte man ausreichend befeuchten, damit der Kleine auch einfach reinflutschen kann und es nichtunangenehm wird für einen von Beiden.
    Wie ein Hammerschlag offenbarte sich Connor, was die riesige Frau mit ihm vorhatte.
    Sie wollte ihn essen!
    „Außerdem sollte man dafür sorgen, dass man genügend Speichel im Mund hat, aus dem gleichen Grund wie bei den Lippen.“
    Auf ihrem Bauch starrte der Miniaturpolizist schockiert hinauf zu der unglaublichen Szenerie, die sich weit über ihm abspielte. Es gab nichts, was er tun könnte, um seinen Mitwinzling zu retten.
    „Weißt du, es gibt da so eine Sache, die nennt sich „Emanzipation“ und das bedeutet, dass wir Frauen uns nicht mehr alles von euch Männern gefallen lassen müssen. Aber wenn du erst einmal ein Haufen Scheiße bist, kann dir das eh egal sein.“
    Connor war immer noch außer Atem und so brachte er nur ein Röcheln anstelle von panischen Schreien hervor. Die Ausführungen der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] ließen sein Blut in den Adern gefrieren. Sein Röcheln wurde dann doch zu einem schrillen Schrei, als Imogen mit ihren Lippen seine strampelnden Beine umfasste.
    Er spürte wie ihre gigantische Zunge an seinen Fersen leckte, um einen ersten Geschmack zu bekommen.
    „Scheiße, sie schmeckt mich!“ dachte Connor. „Sie will mich wirklich fressen!“
    Sie drückte ihn tiefer in ihren Mund gab dabei befriedigende Seufzer von sich, als ob sie ihre Lieblingsspeise kosten würde.
    Höchstwahrscheinlich tat sie das auch gerade.
    Ihre Zunge glitt zwischen seine kleinen Beinchen und spreizte diese auseinander, schmeckte das Aroma seiner Männlichkeit und glitt sogleich an seinem Hinterteil vorbei und unter seinen Rücken.
    Connors Panik weitete sich aus und mit seiner ganzen, noch verbliebenen Kraft, trat er wild in dem riesigen und feuchten Mundraum herum. Imogen störte das nicht weiter. Sie würgte zwar etwas, doch das war sie scheinbar gewohnt und schob ihren kleinen Happen tiefer in ihre Kehle hinein.
    Etwas Nasses und Glitschiges wischte über die Beine des Winzlings entlang, was dieser nicht bemerkte. Er war zu sehr damit beschäftigt, aus seiner tödlichen Situation zu entkommen, doch es war unmöglich für ihn.
    Nur noch sein Oberkörper schaute zwischen den blutroten Lippen hervor. Die Zunge drückte sich seinen Rücken entlang und erreichte schließlich seinen Kopf.
    Connor wehrte sich nicht mehr.
    Es war sinnlos.
    Er begann zu heulen, denn sein Tod war unvermeidlich.
    Der kleine Polizist auf Imogens Bauch sah zu, wie Connors Kopf zwischen den roten, glänzenden Lippen verschwand und der untere Teil seines Körpers als Wölbung in ihrem Hals wieder auftauchte.
    Ihm wurde schlecht bei dem Gedanken, dass ihm wahrscheinlich dasselbe Schicksal bevorstand.
    Connors Unterkörper wurde von der starken Speiseröhre der [lexicon='Riesin',''][/lexicon] zusammen gepresst und weiter hinab gezerrt. Ihm fehlte jegliche Bewegungsfreiheit. Die riesige Zunge drückte von oben widerstandslos und die Speiseröhre ergriff nun auch seinen Oberkörper. Als sie seine Schultern umschloss, gab es endgültig kein Zurück mehr.
    Innerhalb weniger Sekunden fand Connor sich vollständig umschlossen von der fleischigen Röhre, die ihn zu Imogens riesigen Magen bringen sollte.
    Auf ihrem Bauch sah der Polizist die Wölbung am Hals verschwinden.
    Es war vorbei.

    Thomas hatte in dem Schrank alles mit Schrecken verfolgt. Sein Kollege, einer seiner besten Freunde, war nicht mehr. Er machte sich selber starke Vorwürfe, weil er nichts unternommen hatte, doch er hatte einfach zuviel Angst gehabt. Connor hatte sich geopfert, damit er nicht entdeckt werden würde. Thomas versuchte so leise wie möglich zu sein, als ihm Tränen über das Gesicht liefen.

    he, nur weil der letzte teil so lange gedauert hat, heißt das noch lange nicht, dass das die regel ist :P
    Hab mir nen paar Tage damit Zeit gelassen, aufgrund von freizeitlosigkeit.
    Ich futter nen happen, rauche noch eine und dann tipe ich weiter^^
    sollte so zwischen heute abend (22 uhr)und in drei tagen fartig sein...

    PS: diese Angabe ist allerdings ohne Gewähr XD

    Wieso immer? :P
    Goodwell wurde noch nirgends eingeführt :)
    Aber keine Sorge. Der nächste Teil hat [lexicon='Vore',''][/lexicon] und [lexicon='Insertion',''][/lexicon] und evtl. sogar noch was anderes.

    Freut mich, dass es dir gefallen hat^^
    Das abrupte enden ist für mich ein mittel zur Spannungssteigerung. Funktioniert es? :D

    Keine Sorge Mio, musstnicht länger warten, hier ist der nächste Teil:



    Thomas Newman hatte, wie von seinem Chef angewiesen, seinen beiden Kollegen bescheid gesagt und mit diesen direkt auf den Weg zur Anstalt gemacht. Das Geld für das Taxi hatten sie sich aus der Portokasse genommen.
    Als sie den riesigen Bau vor sich sahen, überkam sie ein Gefühl der Ehrfurcht. Nicht nur durch die schiere Größe, sondern auch durch den Baustil. Das Gebäude wirkte bereits von Außen an allen möglichen Stellen verschachtelt und wirkte wie ein riesiges, dreidimensionales Labyrinth. Es gab ungezählte Ecken, welche allesamt im Schatten lagen und jederzeit hätte etwas daraus heraus kommen können, um einen bei lebendigem Leibe zu verschlingen.
    Zumindest kam es Steven MacLynn, dem Dienstjüngsten in der Detektei Bloomfield, so vor.

    Im Inneren des Gebäudes begrüßten sie Mike. Dieser saß völlig erschöpft im Besucherraum. Vor ihm, auf einem Tisch, lag ein Stapel Akten und daneben sein Notizbuch, welches abgegriffen und zerfleddert aussah. Connor Prescott, der Dritte der Detektive in Ausbildung, bemerkte, dass die letzte Seite aufgeschlagen und komplett voll geschrieben war.
    Mike ignorierte die Begrüßung und fragte nur:
    „Habt ihr die Notizblöcke dabei?“
    Die drei nickten.
    Mike sprang von dem Stuhl hoch und klatschte in die Hände.
    „Wunderbar. Dann könnt ihr ja weiter machen.“
    Er reichte ihnen eine mehrseitige Liste mit Namen.
    „Die müsst ihr noch abarbeiten. Die erste Seite hab ich durch. Sind größtenteils Angestellte, aber auch ein paar Patienten sind dabei. Die Patienten habe ich nachträglich auf die Liste gesetzt und sind ganz am Ende. Den Rest könnt ihr in meinen Notizen lesen. Machts gut, ich gehe jetzt nach Hause.“
    Nachdem Mike den Raum verlassen hatte, fasste Steven ihre Situation mit einem Wort zusammen.
    „Scheiße…“

    Inspektor Goodwell hatte den Namen der Azubine herausgefunden und suchte sie nun auf. Es war zwar keine gute Spur, aber es war wenigstens ein Anfang. Vielleicht war sie ja eine schwarze Witwe, wenn auch nicht des Geldes wegen. Bloomfield und seine Assistenten befragten die Angestellten und die restlichen Polizisten sicherten Spuren. Er konnte es sich also erlauben, einer unseriösen Spur nachzugehen.
    Er fragte sich durch verschiedene Areale durch, bis er endlich ihren Aufenthaltsort gefunden hatte.
    Sie machte Pause. Er seufzte, denn auf den Gedanken war er nicht gekommen.
    Imogen Faulkner setzte grad eine neue Kanne Kaffee auf, als die tiefe Stimme des Inspektors sie ansprach.
    „Miss Faulkner?“
    Sie drehte sich herum und erschrak, als sie den Mann in der Polizeiuniform sah.
    Der Inspektor erschrak ebenfalls, allerdings nicht durch ihre Erscheinung, sondern durch ihre Reaktion.
    Sie erhob ihren Arm, richtete ihn auf den Polizisten und rief laut und deutlich:
    „DAS FLITTCHEN DER HERRIN DER REALITÄT BEFIELT DICH AUF HÄPPCHENGRÖßE!“
    Ein dünner, gleißender Blitz zuckte aus der Hand von Imogen auf den Mann und hüllte diesen ein.
    Sein Körper begann auf einmal unkontrolliert zu zucken und er stürzte auf den Boden, vor Schmerzen gekrümmt. Er wollte schreien, doch seine Kehle brachte keinen Ton hervor.
    Als die Schmerzen verklangen und er seine Augen wieder öffnete, war er orientierungslos. Er wusste zuerst nicht wo er war, doch als er in die Ferne blickte, sah er etwas, was ihm das Herz in der Brust zusammen drückte.
    Es war ein riesengroßer Stöckelschuh.
    Er sah hoch, weit hoch und erblickte den restlichen Körper von Imogen. Größer als jeder Wolkenkratzer ragte sie vor ihm auf.
    Er stemmte seine Hände auf den kalten Boden und hob so seinen winzigen Körper hoch, blieb dann aber auf seinen Knien.
    Laut hallte das Lachen der angehenden Krankenschwester in dem Raum, als sie sich selber hinkniete, um den winzigen Menschen auf dem Boden besser sehen zu können.
    „Ich hätte dich wie einen Käfer zertreten können, weißt du das?“
    Ihre Stimme war lauter noch als jeder Donner eines jeden Gewitters. Inspektor Goodwell hielt sich seine schmerzenden Ohren zu und es half sogar ein wenig.
    „Oh, tut dir meine Stimme weh? Das tut mir aber leid…“ Der Sarkasmus in ihrer Stimme war nicht zu überhören.
    „Ich sollte leiser reden, oder nicht?“
    „JA! JA!“ schrie der Winzling so laut er konnte und presste sich die Hände noch stärker gegen seine Ohren.
    Sie packte den puppengroßen Menschen an seinem Kragen und hob ihn zwischen Daumen und Zeigefinger hoch. Sie kicherte, als er so vor ihren Augen baumelte und mit seinen Händen versuchte sich zusätzlich an ihren Fingern festzuhalten, damit er nicht doch herunterfiel.
    Imogen richtete sich wieder auf und ging mit dröhnenden Schritten zurück an die Kaffeemaschine, die inzwischen durchgelaufen war. Sie ließ den kleinen Polizisten los, doch er hielt sich immer noch ängstlich an ihrem riesigen Finger fest. Ein kurzes Zucken reichte, damit er seinen Halt verlor und auf die Arbeitsplatte fiel.
    „WIE GEHT DAS?“ fragte Goodwell panisch und völlig außer Atem.
    Die Krankenschwester hob nur kurz ihre Schultern.
    „Eine gute Freundin hat einen Satz mit Macht gefüllt. Keine Ahnung wie es funktioniert, aber…“ Sie unterbrach sich kurz und beugte sich zu dem winzigen Menschen vor der Kaffeemaschine herunter.
    „… das kann uns ja egal sein. Wir wissen, dass es funktioniert und das hat unser beider leben verändert, Liebling.“
    Goodwells Atmung beschleunigte sich. Mit einem Mal wurde ihm Ausmaß seiner Situation in vollem Umfang klar. Er befand sich in einer Gefahr, welche für ihn noch nie da gewesen war, ja die er sich nicht mal hätte vorstellen können.
    Sein Leben war keinen zerkratzten Cent mehr wert.
    „Was hast du mit mir vor?“ fragte er und versuchte dabei so ruhig zu bleiben wie es ihm möglich war.
    Die [lexicon='Riesin',''][/lexicon] richtete sich wieder auf, drückte ihre Brust heraus und ließ wieder ein Lachen ertönen.
    „Das liegt an dir. Zieh dich erst einmal aus und benimm dich. Denk nicht einmal daran, deine Pistole zu ziehen, denn das Ding ist so winzig, dass ich die Schüsse noch nicht einmal spüren würde.“
    Die unausgesprochene Drohung entging dem erfahrenen Polizisten nicht und er zog sich so schnell aus, wie er nur konnte.
    Völlig nackt stand er vor der Frau, die für ihn gefährlicher war als ein heran fahrender Zug.
    Amüsiert betrachtete sie seinen muskulösen Körper. Er war genau ihr Typ und in seiner normalen Größe hätte sie keine Chance gegen ihn gehabt, doch nun war er nicht größer als ein Zuckerspender. Oder ein Penis…
    Imogen grinste bei dem Vergleich und ihr kam auch sofort ein guter Gedanke in den Sinn, was sie denn mit ihm machen könnte.
    Sie hatte seit einer Woche keinen guten Sex mehr gehabt, also gab es nur einen Ort, wohin Inspektor Goodwell verschwinden würde…

    Das Schmerzmittel und vor allem der Verdauungstee, hatten bei Melissa wahre wunder bewirkt. Ihre ehemalige Oberschwester hatte sie inzwischen vollständig verdaut. Ihr Bauch war zwar noch ein wenig aufgebläht, aber das lag nur daran, dass sie sie noch nicht ganz ausgeschieden hatte. Es war zwar etwas unangenehm für sie, dass ihre Eingeweide immer noch bis zum Bersten voll waren, doch ihre Arbeit ließ es einfach nicht zu, dass sie für längere Zeit auf dem Klo verschwinden würde. Und sie würde für eine lange Zeit auf dem Klo bleiben müssen.
    Ihre Schicht hatte gerade angefangen und für den Tag musste sie sich zum Glück nur um die harmlosen Patienten kümmern.
    Sichtlich vergnügt betrat sie das Zimmer der ersten Patientin, doch ihre gute Laune verflog sofort, als sie besagte Patientin vor sich sah.
    „DU!“ rief sie verdattert und zeigte mit ihrem Finger anklagend auf die Frau vor sich.
    Diese deutete eine Verbeugung zur Begrüßung an und lächelte so vergnügt, wie Melissa es vor wenigen Sekunden noch getan hatte.
    „Du solltest doch ganz woanders sein!“ schrie sie schockiert im Flüsterton.
    „Ich bin zu mehr im Stande als die bloße Reduktion von Körpergrößen.“
    Sie machte es sich auf einem Ohrensessel bequem, was Melissa noch weiter verstörte, denn eine Patientin sollte so einen Sessel eigentlich gar nicht besitzen. Eigentlich sollten Patienten gar keine Möbelstücke besitzen.
    „Ich habe mich selbst belohnt, da ich mit meinen Forschungen überraschend schnell vorankomme.“
    „Forschungen? Du meinst…“ Sie machte eine kurze Pause, da sie nach einem besseren Wort suchte, doch ihr blieb nur die Bezeichnung:
    „…Magie?“
    Die Patientin schüttelte ihren Kopf.
    „Ich beherrsche keine Magie. Ich beherrsche Realität.“

    „Hat Jemand von euch Dreien Inspektor Goodwell gesehen?“ fragte ein völlig unterbezahlter Polizist, der seinen Kopf in den Raum streckte, welchen die Auszubildenden von Bloomfield zum durchlesen der Notizen und sortieren der Akten genutzt hatten.
    „Keine Ahnung, haben ihn nicht gesehen.“
    Keiner der Nachwuchsdetektive unterbrach seine Arbeit, erst nach einigen Minuten, als Thomas Newman eine Akte in seinen Händen hielt, an der ein Zettel geheftet war. Die Akte gehörte Imogen Faulkner und auf dem Zettel stand „Inspektor Goodwell“.
    „Faule Sau.“ Murmelte Thomas leise. Goodwell musste die Akte einfach hier abgelegt haben, anstatt sie sie zurück zur Sekretärin zu bringen.
    „Ich hab hier was, Kollegen…“ sagte er laut und hielt die Akte hoch.
    Sein Gehirn begann zu arbeiten und ein Plan formte sich.
    „Goodwell geht wohl einer Spur nach. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sind er und Ms. Faulkner gerade miteinander beschäftigt, weshalb wir die Gelegenheit nutzen sollten, um Ms. Faulkners Zimmer zu durchsuchen.“
    Seine Kollegen stimmten zu. Ein leeres Zimmer könnte eine gute Quelle für Beweise sein. Schnell wurde ausgetüftelt, wer zurückbleiben würde um weitere Angestellte zu befragen und Thomas und Connor suchten Zimmer 38B im Wohnheim auf.

    Imogen war unglaublich aufgeregt. Nein, Moment. Das war sie nicht. Sie war tierisch Geil. Ein Beobachter ihrer Person hätte aber keinen wirklichen Unterschied festgestellt.
    In der Tasche ihres Schwesternkleides hielt sie den Inspektor gefangen und spielte mit ihm, indem sie ihre Finger über seinen Körper strich und gelegentlich auf den Bauch drückte, was ihm ein leises Quieken entlockte. Sie hätte ihn am liebsten gleich in ihre…
    „Triefende Fotze…“
    …gesteckt, doch ihr war das Risiko in dem Pausenraum zu groß, entdeckt zu werden.
    „Ich steck dich in meine triefende Fotze.“
    Oh, und sie spielte nicht nur durch ihre Finger mit ihrem Gefangenen, sondern sie flüsterte ihm auch hin und wieder einige Sätze zu.
    „Tief, ganz tief…“
    Sie ging um die letzte Ecke und vor sich sah sie bereits ihre Tür. 38B. Etwas blitzte am unteren Rand der Tür auf. Bestimmte eine Glasscherbe. Sie musste aufhören Spritzen zu stehlen, auch wenn sie ein lukrativer Nebenverdienst waren. Irgendwann würde sie erwischt werden.
    Sie umfasste das kalte Metall des Türknaufs, zog die Tür heran und entriegelte mit ihrem Schlüssel das Schloss.

    Fünf Minuten zuvor:
    Connor fummelte mit seinem Dietrich im Türschloss herum und Thomas schaute aufgeregt links und rechts den Flur entlang. Das Schloss knackte und die Tür öffnete sich.
    „Schnappriegel. Es gibt kein simpleres Schloss.“ Kommentierte Connor seinen Erfolg.
    Die Zwei schlüpften ungesehen hinein und verschlossen und verriegelten auch gleich wieder die Tür.
    Während Connor damit begann die Schränke zu durchsuchen, kniete sich Thomas vor die Tür und schob einen kleinen Spiegel unter dem Spalt hindurch, um sehen zu können, wenn sich jemand dem Zimmer näherte.
    Connorschaute zuerst in den Schubladen nach, in denen sich nur Unterwäsche befand. Sein Blick streifte kurz den Schmutzwäschekorb neben der Kommode, blieb aber sofort daran heften.
    „Ähm… Thomas…“ flüsterte er entsetzt.
    „Was is? Beeil dich!“
    Ganz oben auf dem Wäscheberg lag eine Socke. An den Druckstellen, wo der [lexicon='Fuß',''][/lexicon] auf den Boden trifft, war sie etwas dunkler verfärbt, das war ganz normal. Nicht normal war aber der große und rote Fleck, direkt in der Mitte der Druckstelle.
    Es war eindeutig Blut. Ebenfalls unnormal war die kleine, menschenförmige Silhouette darin.
    Connor hielt die Socke hoch, um sie Thomas zu zeigen.
    Dieser schaute etwas genauer hin und zuckte mit den Schultern.
    „Und? Was soll das sein?“ Doch kaum hatte er seinen Satz beendet, erkannte er, dass es Mensch sein musste. Oder nicht? Menschen waren nicht so klein. Menschen passten nicht unter einen [lexicon='Fuß',''][/lexicon], es musste also eine „Fälschung“ sein. Aber warum?
    Connor unterbrach seinen Gedankenfluss.
    „Hast du Tüten dabei?“
    Thomas kramte in der Tasche seines Gabardinen-Trenchcoats und holte eine kleine Plastiktüte zum Vorschein.
    Er hielt sie auf und Connor stopfte die Socke hinein.
    Nachdem die Tüte wieder in dem Trenchcoat verstaut war, widmete Thomas sich wieder seinem Spiegel unter der Tür. In dem Spiegel war der Fluraber nicht zu sehen, stattdessen sah er einen hochhackigen Damenschuh.
    „Scheiße!“ flüsterte er und sprang sofort auf, packte Connor an der Schulter und zerrte ihn in einen Kleiderschrank, den einzigen Kleiderschrank im Raum.
    „Blöde Idee, saublöde Idee!“ Fluchte er.
    „Es bringt uns nichts, dass wir sehen wenn Jemand kommt, wenn wir keinen Fluchtweg haben, über den wir ungesehen entkommen können!“
    „Halt die Klappe, Tom.“
    Ein Klicken war zu hören und das anschließende Quietschen der Türangeln.
    Thomas und Connor hielten den Atem an.
    Kein Geräusch.
    Jedes Geräusch kann einen verraten.
    Imogen Faulkner schmiss sich vergnügt aufs Bett, knöpfte so schnell wie es ihr nur möglich war ihre Krankenschwesterkluft auf und wühlte in ihrer Tasche nach etwas.
    Die beiden Nachwuchsdetektive konnten durch die Lammellen der Schranktüren nicht viel erkennen, aber nicht viel war besser als nichts.
    Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn sie nichts gesehen hätten.
    Connors Pupillen weiteten sich, als Imogen endlich den Gegenstand aus ihrer Tasche gefischt hatte.
    Es war kein Gegenstand.
    Es war ein kleiner Mensch.
    „Scheiße…“ flüsterte entsetzt, doch er hatte zu laut geflüstert.
    Imogens Kopf drehte sich automatisch zum Schrank hin.
    Sie erhob sich von ihrem Bett und schlüpfte gleichzeitig aus dem weißen Kleidungsstück.
    Sie trug keinen Büstenhalter und so hüpften ihre runden Brüste bei jedem schritt auf und ab.
    Connor konnte nicht mehr. Sie würde die Tür öffnen und ihn und Thomas entdecken. Er musste etwas tun und zwar schnell.
    Er sprang aus dem Schrank heraus, ließ die Schranktür hinter sich zufallen und rannte zur Zimmertür.
    Doch er erreichte sie nicht.
    „DAS FLITTCHEN DER HERRIN DER REALITÄT BEFIELT DICH AUF HÄPPCHENGRÖßE!“

    na dann lass dich ruhig eines besseren belehren. der hypnotiseur (oder früher auch magnetiseur genannt), dringt direkt in das unterbewusstsein einer person ein. Ich hab mal eine rückführung gemacht, funktioniert ähnlich, ist aber ungefährlicher. interessantes erlebnis. Showhypnose kann sehr gefährlich sein. es gibt einige fälle, in denen die hypnotisierten psychische schäden davon getragen haben.