Eure Meinung zu E - Autos

  • Moin, ich wollte euch mal fragen, wie ihr Elektro Autos steht, und euch von meiner heutigen Probefahrt erzählen.


    Bisher fahren wir einen VW Polo Bj 2006 mit 54 PS, welcher ca 3,3 bis 3,8 Liter E10 auf 100 Kilometer verbraucht

    Auch wenn der Verbrauch, sowie Steuern und Versicherung beim Polo recht günstig sind, war der Tüv neulich leider etwas teurer.

    Zudem ist mein Vater auch nicht mehr der jüngste, und kommt leider nicht mehr so gut rein und raus.

    Der Entschluss steht:

    Innerhalb der nächsten 2 Jahre muss was neues her.


    Nach viel Recherche und hin und her rechnen war für mich klar, dass das nächste Auto elektrisch sein muss.

    Also habe ich mich schlau gemacht, stundenlang Videos geschaut und verschiedene Autos von den Daten her verglichen, und bin bei einem Auto hängen geblieben.


    Der Aiways U5

    204 PS

    310 Newtonmeter

    400 Kilometer realistische Reichweite

    Je nach Ausstattung (nach Abzug der Prämie) etwa 30000€

    Dieses Auto sind wir heute gefahren.

    Dieses Auto ist wirklich gigantisch, lässt sich aber trotzdem entspannt fahren.

    Die Bescheinigung ist so krass, dass man selbst im Eco Modus in die Sitze gepresst wird, wenn man das Fahrpedal Durchtritt, vom Normalen oder gar dem Sport Modus ganz zu schweigen.

    Ich kann euch einfach nur empfehlen, einen Euronics XXL aufzusuchen (wir waren in Wedel), und euch selbst zu überzeugen.

    Verkauft wird dieses Auto von Euronics, die Wartung übernimmt ATU

    • Official Post

    Also wir haben uns einen Renault Arkana als Vollhybrid gekauft und werden Anfang kommenden Jahres den Megane E-Tech (Reiner Elektro) holen.


    Bei den Spritpreisen heutzutage macht etwas anderes kaum noch Sinn. Denn Vollhybrid nutzen wir für längere Fahrten und den Megane dann für Fahrten im " Nahbereich". Uns geht es dabei weniger um das ökologische noch um die Power. Ab einem gewissen Alter muss ich keine Rennen mehr fahren oder meine Penislänge mit irgendwas aufwerten xD


    Ich denke, e Autos sind auch keine wirkliche Lösung, aber man muss auf den Markt reagieren und in meinen Augen, dass wenn man sich eh ein neues Auto kaufen muss ( wie in unserem Fall), geht der weg um Elektro nicht mehr vorbei.

  • Na Schmirgo, das ist ein Gerücht. Nach 40-50.000km ist die Ökobilanz positiv, und bereits die ganze Zeit vorher hörst du auf, deine Nachbarn und Bewohner der Straße zu vergiften und die Aussenhandelsbilanz mit dem Kauf von Öl negativ zu belasten und Kriege ums Öl zu finanzieren. Lithium gäbe es sogar in Deutschland, wenn es drauf ankommt, lässt sich im Akku auch gut recyclen im Gegensatz zum Lithium, das im Motoröl endgültig verbrannt wird.
    Ich fahre seit mehr als 10 Jahren reinelektrisch und alles andere ergibt schon seit mindestens 4 Jahren für 85% der Leute keinen Sinn, von irgendwelchen Vertretern mit miserabler Routenplanung mal abgesehen.
    Klar, es gibt immer einzelne, die mit einem 90Tonnen Wohnwagen jedes Wochenende abwechselnd zwischen Skandinavien und Süditalien Urlaub machen, jedes Wochenende 4 Tonnen Grünschnitt zur Deponie fahren oder die noch in der Pubertät stecken und glauben, die Lärmbelästigung der Anwohner vom durchgerosteten Auspuff wäre "geil" und würde Weibchen anlocken - aber diese Ausredenfraktion ist in den obigen 15% schon drin.

    Bei knapp 35-40.000 km im Jahr hier auf dem Land war das vor 6-9 Jahren zum Teil ne echte Herausforderung, mittlerweile sehr problemlos (die ENBW Ladekarte ist für weitere Strecken sehr sinnvoll).
    Der Lebenswert gerade in einer Stadt wäre viel höher, wenn dort Abgase und Lärm der Verbrenner draussen bleiben müssen. Aber das Thema erledigt sich ja von selbst - in 4-5 Jahren möchte keiner mehr so eine Klapperkiste fahren müssen, am besten noch mit Schaltung statt Automatik.
    Frage mich schon seit 25 Jahren,was an dem Rumgerühre toll sein soll, gerade im Stadtverkehr oder mit Anhänger sind die 80kW ab der ersten Umdrehung beim Elektromoter ohne Schaltung sehr angenehm.
    Wie mit den Flachbildschirmen, die ersten, die ich hatte, waren auch mit viel Optimierungspotential, aber innerhalb von 3-4 Jahren gab es niemanden mehr, der sich einen Röhrenmonitor freiwillig antun wollte. Die Geschichte wiederholt sich also.
    Oder so ne Totgeburt wie Wasserstoff im PKW - 5x mehr Strom im Vergleich zum Elektroauto zu benötigen, die dann im Vergleich zum Strom auch noch 4-10x soviel kostet - da kann man in der Tat seine alte Kiste weiterfahren, bis die auseinanderfällt.
    Aber das erkennt die überflüssige Industrie noch nicht bzw da wird sehr viel Fakenews verbreitet mit uralten Studien von "Professoren" so dermassen dilletantisch durchgeführt, wo jedes Erstsemester durchgefallen wäre - das Volk soll ja glauben, dass Wasserstoff irgendeinen Sinn ergäbe, kombiniert mit dem Märchen vom Überschusstrom zur Produktion von Wasserstoff (Klar, man lässt eine Anlage für mehrere Milliarden € nur an 100 Stunden im Jahr laufen - sollte jeder selbst erkennen, dass das Quatsch ist).
    Wasserstoff ergibt natürlich Sinn - für LKW auf Langstrecke oder Züge auf Gleisen, die noch nicht elektrifiziert wurden. Oder für energiehungrige Industrie wie Hochöfen, Glaswerke usw.
    Im PKW hat Wasserstoff keine Zukunft und macht ja wieder abhängig - Strom im Gegensatz kann jeder ja mit relativ einfachen Mitteln selbst erzeugen, das Auto hat ja schon einen Speicher.


    Wobei generell als Denkanstoß zu überlegen ist, ob man ein Auto an sich braucht, oder einfach nur gelegentlich von A nach B kommen möchte. Für die Leute, die noch nicht aufs Land geflüchtet sind, könnte sich Carsharing oder so anbieten. Aber selbst auf dem Land kann das klappen für den Einkauf im Nachbardorf, eine Fahrt zum Baumarkt oder so. Günstiger als ein eigenes Auto ist es in jedem Fall, wenn man weniger als 5.000 km fährt.
    Da wird sich viel tun, gerade jetzt, wo die ersten Firmen kapieren, dass man im Homeoffice praktisch das gleiche leisten kann (mit Meetings alle 2 Wochen in einem für 4 Stunden angemieteten angemieten Konferenzraum) wie in den überteuert angemieteten Büroräumen in irgendwelchen Innenstädten ohne Parkplätze.
    Die nächsten Jahre werden noch sehr interessant.
    Die Zeiten der Verbrenner ist jedenfalls vorbei, Öl wird für Wichtigeres als persönlichen Transport gebraucht wie z.b. Kunststoffe, Dämmstoffe und meines Wissens auch manche Medikamente usw.

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